Nudelhaus - genießen und helfen

genießen und helfen

Das "Nudelhaus" - ein soziale Projekt.

Es ist ein Wirtschaftsbetrieb des Vereins "Lebenshaus", in dem Menschen mit psychischen und sozialen Schwierigkeiten aufgenommen werden.

Die Erfahrung im Lebenshaus hat sehr schnell gezeigt, dass es für diese Menschen sehr schwierig ist, in der heutigen Leistungsgesellschaft einen Arbeitsplatz zu finden und zu halten.

Daraus entstand der Wunsch, eine eigene Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen, in der auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter Rücksicht genommen werden kann. Zu diesem Zweck wurde 1992 ein weiteres Gebäude in Trossingen gekauft und zum "Nudelhaus" ausgebaut. Bewusst wurde eine Produktionsweise gesucht, bei der noch viel Handarbeit anfällt.

Zu Beginn konnten zwei Mitbewohner des Lebenshauses beschäftigt werden, inzwischen hat sich die Anzahl der Mitarbeiter auf achtundzwanzig erhöht.

Willi Haller, Manager und Mitbegründer des Nudelhauses sowie Autor des Buchs "Die heilsame Alternative" (Hammer Verlag) war davon überzeugt, dass neben der komplexen und hoch automatisierten Massenproduktion eine relativ arbeitsintensive mittelständische Wirtschaft ihren Platz haben muss, in der versucht wird, anderen Gesetzmäßigkeiten zu gehorchen. Dazu gehört die bewusste Beschränkung auf regionale Märkte sowie die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Menschen und seiner natürlichen Umwelt, um auch den kommenden Generationen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Nach dem Motto: "Small is beautiful" (E.F.Schumacher).

"Das macht es notwendig", so Willi Haller, "über heilsame Alternativen nicht nur nachzudenken, sondern sie auch im Kleinen zu verwirklichen". Genau das ist es, was wir im Nudelhaus versuchen. 

So produzieren wir täglich eine große Auswahl an  traditionellen, innovativen und mediterranen Feinkostartikeln.